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Kinder der Sphynx. Gesammelte Gedichte von Eberhard Häfner

Häfners Gedichte entstanden in zwei Jahrhunderten, in drei politischen Systemen und in drei Ländern, von denen es heute zwei nicht mehr gibt. Sichtbar wird im Band die herausragende Klarheit seines Schreibens, Häfners poetische Befragung von Natur, sein Suchen nach einer Sprache für Liebe, für Verehrung und ganz zentral: für Freundschaften. Mit seinem präzis-humorvoller Blick für Veränderungen in der Sprache und von ihrem Gebrauch im gesellschaftspolitischen Raum befragt Häfner Nahtstellen: von Geschehenem und Geschichte, von Narrativ und Neuanfängen. Seine Antwort ist die Verdichtung, die akribischen Suche nach dem Wesentlichen, nach dem Tragfähigen.

Eberhard Häfner

978-3-945832-49-3
Edition Belletristik
1

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>Artikelnummer: 8367ad1839ef43c0b743775e1f961168

Erscheint am: 2021-10-23

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Häfners Gedichte entstanden in zwei Jahrhunderten, in drei politischen Systemen und in drei Ländern, von denen es heute zwei nicht mehr gibt. Der Band zeichnet die gesamte Breite von Eberhard Häfners Schreiben nach, zeigt Entwicklungen und Spannungsverhältnisse. Sichtbar wird die herausragende Klarheit seines Schreibens, seine poetische Befragung von Natur, sein Suchen nach einer Sprache für Liebe, für Verehrung und ganz zentral: für Freundschaften. Mit seinem präzis-humorvoller Blick für Veränderungen in der Sprache und von ihrem Gebrauch im gesellschaftspolitischen Raum befragt Häfner Nahtstellen: von Geschehenem und Geschichte, von Narrativ und Neuanfängen. Seine Antwort ist die Verdichtung, die akribischen Suche nach dem Wesentlichen, nach dem Tragfähigen. Diese große Sammlung von Häfners Gedichten ermöglicht eine poetische Spurensuche im 20. und frühen 21. Jahrhundert, nach dem, was im Schreiben von Bedeutung war und ist – und vor allem wie Gedichte auf Gesellschaften wirken.
Herausgegeben wir der Band von Eberhard Häfners langjährigen Wegbegleiter und Freund, Tom Schulz.

Eberhard Häfner

Eberhard Häfner (*1941 in Steinbach-Hallenberg) absolvierte eine Ausbildung als Kupfer- und Silberschmied sowie Metallformgestalter. Bis 1987 arbeitete er als Restaurator, seitdem lebt er als Lyriker in Berlin.
Eberhard Häfner erhielt 1989 das 3sat-Stipendium beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, 1991 ein Alfred-Döblin-Stipendium, 1992 und 1995 Arbeitsstipendien der Stiftung KulturFonds; 1994 und 2007 erhielt er ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats. 2003 war er Stipendiat im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop und war im Anschluss Stadtschreiber in Rheinsberg. 2018 sprach ihm die Jury beim Lyrikpreis Meran den Medienpreis der RAI Südtirol zu.
Von Häfner sind über 20 Gedichtbände erschienen und er war langjähriger Literaturredakteur der bibliophilen Zeitschrift »Herzattacke«. Zuletzt sind im Verlagshaus die Bände »Irrtum zeigt im Alphabet Methode« (2013) und »Narkotische Gewässer« (2016) erschienen.