Frühjahr 2021

CAIRD

Wo kommen wir an, wenn wir gescheitert sind? Wie bauen wir eine Zukunft, die uns anzieht? Die Gedichte von Asmus Trautsch sind Teil einer Chronik der Gegenwart, die sich in katastrophalem Tempo wandelt. Der Vers aber bricht durch die Zeit, er bricht / in leisen Achsen, bis sie – kurz – steht. Der Titel seines neuen Gedichtbandes, CAIRD, lehnt sich an die James Caird an, Ernest Shackletons Beiboot, mit dem er seine Mannschaft 1916 auf abenteuerliche Weise von einer schiffbrüchigen Expedition zum Südpol rettete. Trautschs Gedichte sind immer schon verstrickt in die Welt, die sie beobachten. Und wie die Gedichte stecken wir historisch mitten in dem, was uns gemeinsam angehen muss. Die großen Entscheidungen über die Zukunft des Lebens laufen in einem Fernbus zwischen Dresden und Berlin zusammen, während in Paris der Klimagipfel tagt. CAIRD geht dem Unheimlichen und Bedrohlichen nach, aber auch den zärtlichen Kräften und den Möglichkeiten rettender Ufer. Die Fahrt geht ins Offene. Die Gedichte des Bands besingen nicht die Apokalypse, sondern versuchen in der Gefahr Apokalypsenenden zu erkennen: jede sekunde bestand aus 5 chancen / zur intervention.

Asmus Trautsch

978-3-945832-19-6
Edition Belletristik
1

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>Artikelnummer: 978-3-945832-19-6

Erscheint am: 2021-04-01

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Wo kommen wir an, wenn wir gescheitert sind? Wie bauen wir eine Zukunft, die uns anzieht? Die Gedichte von Asmus Trautsch sind Teil einer Chronik der Gegenwart, die sich in katastrophalem Tempo wandelt. Der Vers aber bricht durch die Zeit, er bricht / in leisen Achsen, bis sie – kurz – steht.
Der Titel seines neuen Gedichtbandes, CAIRD, lehnt sich an die James Caird an, Ernest Shackletons Beiboot, mit dem er seine Mannschaft 1916 auf abenteuerliche Weise von einer schiffbrüchigen Expedition zum Südpol rettete. Trautschs Gedichte sind immer schon verstrickt in die Welt, die sie beobachten. Und wie die Gedichte stecken wir historisch mitten in dem, was uns gemeinsam angehen muss. Die großen Entscheidungen über die Zukunft des Lebens laufen in einem Fernbus zwischen Dresden und Berlin zusammen, während in Paris der Klimagipfel tagt.
CAIRD geht dem Unheimlichen und Bedrohlichen nach, aber auch den zärtlichen Kräften und den Möglichkeiten rettender Ufer. Die Fahrt geht ins Offene. Die Gedichte des Bands besingen nicht die Apokalypse, sondern versuchen in der Gefahr
Apokalypsenenden zu erkennen: jede sekunde bestand aus 5 chancen / zur intervention.

Asmus Trautsch

Asmus Trautsch, geboren in Kiel, lebt als Dichter und Philosoph in Berlin. Er studierte Philosophie, deutsche Literatur und Komposition/ Musiktheorie in Berlin und London und
promovierte in Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat an verschiedenen Hochschulen Philosophie und kreatives Schreiben unterrichtet und veröffentlicht philosophische Texte, Lyrik und Essays. Neben seiner Tätigkeit als Autor und Dozent arbeitet Asmus Trautsch als Projektleiter, Moderator und Komponist und leitet die Akademie für Lyrikkritik am Haus für Poesie. Stipendien und Auszeichnungen
brachten ihn u.a. an die Columbia University New York, das Allegheny College Meadville, die Akademie Schloss Solitude, das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf und die Autorenresidenz in Novo Mesto, Slowenien. Im Verlagshaus Berlin erschien
sein erster Gedichtband Treibbojen (2. Auflage 2019) und seit 2013 ist er der Herausgeber der Edition Poeticon.