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Morphine

— roch und roch an den bitteren Blüten des Vergessens doch sie vermochten dich nicht zu überstrahlen

Morphine sind die stärksten natürlichen Schmerzmittel, Analgetika, die eingesetzt werden, um die biologische Funktion akuter Schmerzen, und bei chronischen Schmerzen das Schmerzempfinden zu lindern, um psychische und soziale Ursachen von Schmerz behandeln zu können.
Was Mikael Vogel in seinen Gedichten entwirft, ist allerdings nicht eine Poetik der Beruhigung, der Betäubung – es ist eine Poetik der Aufregung, der Aufreibung.

Mikael Vogel
Hanna Hennenkemper

978-3-940249-98-2
Edition Belletristik
Paperback
1
136

13,90 €
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<>Art.-Nr.: 6f3f477766c04354888c2905a6ac19ae
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Morphine sind die stärksten natürlichen Schmerzmittel, Analgetika, die eingesetzt werden, um die biologische Funktion akuter Schmerzen, und bei chronischen Schmerzen das Schmerzempfinden zu lindern, um psychische und soziale Ursachen von Schmerz behandeln zu können. Was Mikael Vogel in seinen Gedichten entwirft, ist allerdings nicht eine Poetik der Beruhigung, der Betäubung – es ist eine Poetik der Aufregung, der Aufreibung. Morphine ist eine Erzeugung und Abbildung neuralgischer Punkte: Mikael Vogels Gedichte zeigen Schmerzpunkte, Schmerzfelder, Schmerzwelten auf und anstatt sie oberflächlich zu behandeln, sie zu überdecken, rücken die Morphine das Schmerzempfinden in den Mittelpunkt des Erlebens. Hierbei strahlen diese Gedichte in alle Gliedmaßen des Lesens aus: Die Referenzweite und die persönliche Umdeutung der Sprachlichkeit sowie das Infragestellen und Anklagen menschlicher Interaktionen, machen diese Morphine auch zu einem diagnostischen Werkzeug. Mikael Vogels Gedichte sind ein Antidot des Verdrängens, ein Gegenmittel zur Betäubung, ein Bekenntnis zum Schmerz. Zur unnachgiebigen Erkundung der Bedingungen und Möglichkeiten von Realität.

Ränder des Wahrnehmbaren / Jayne-Ann Igel, Signaturen-Magazin / Mai 2014

Verabredung zum Ertrinken mit Mikael Vogel / Astrid Nischkauer, Fixpoetry / 19. Mai 2014

Mikael Vogel

Mikael Vogel, 1975 geboren, lebt in Berlin und schreibt Gedichte und Prosa. Er hat 2002 das Hermann-Lenz-Stipendium erhalten und neben zahlreichen Veröffentlichungen in Zeitschriften (u.a. manuskripte, wespennest) und Anthologien bislang drei Gedichtbände veröffentlicht: »Kassandra im Fenster« (gemeinsam mit Friederike Mayröcker und Bettina Galvagni), Offizin S. Meran, 2008; »O Wildnis Dunkelheit! – Nachtgedichte«, Offizin S. Meran, 2009; »Massenhaft Tiere«, Verlagshaus J. Frank | Berlin, 2011. Zwei seiner Gedichte hat Friederike Mayröcker in die Liste ihrer 25 Lieblingsgedichte aufgenommen.


Hanna Hennenkemper

Hanna Hennenkemper, geboren 1974 in Flensburg, studierte zunächst Kunst, Germanistik, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Kiel an der Hochschule für Kunst und Design sowie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, bevor sie 2001 an die Kunsthochschule Berlin wechselte, wo sie 2004 ihr Diplom und 2006 ihren Meisterschülerabschluss im Fachbereich Malerei erwarb. Seit 2006 unterrichtete sie im Rahmen von Lehraufträgen an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale und an der Kunsthochschule Berlin, wo sie 2010 eine Gastprofessur für zeitgenössische Zeichnung und experimentelle Druckgrafik übernahm. Hanna Hennenkemper lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Berlin. Preise: Dr. Herbert-Zapp-Preis für junge Kunst / Mannheim (2010) und Christine-Perthen-Preis der Berlinischen Galerie, Museum für Moderne Kunst und Architektur / Berlin (2012).