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Jubeljahre

ich wende mich an diejenigen die gebrauchte zahnbürsten kaufen für den bürgersteig und merken die arbeit ist bereits getan

Max Czollek versammelt in »Jubeljahre« Gedichte, die sich einen Weg durch die Doppelbödigkeit der deutschen Sprache bahnen. Das Ohr am Waldboden der Worte, lauscht Czollek Störgeräuschen – dem Sinuston der Geschichte, der unser Sprechen konstant und dennoch unbemerkt begleitet. Czollek stellt seine Sprache unter Verdacht: Ist 19:45 bloß eine Uhrzeit? Sind Parkbänke für jeden gleichermaßen besetzt? Sind die GASAG-Platten auf dem Bürgersteig eigentlich Stolpersteine?

Max Czollek
Varvara Polyakova

978-3-945832-00-4
Edition Belletristik
Paperback
80

13,90 €
Enthält 7% MwSt.

<>Art.-Nr.: 126ee4f70dc0437b85a54e2beda626c2
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Max Czollek versammelt in »Jubeljahre« Gedichte, die sich einen Weg durch die Doppelbödigkeit der deutschen Sprache bahnen. Das Ohr am Waldboden der Worte, lauscht Czollek Störgeräuschen – dem Sinuston der Geschichte, der unser Sprechen konstant und dennoch unbemerkt begleitet. Czollek stellt seine Sprache unter Verdacht: Ist 19:45 bloß eine Uhrzeit? Sind Parkbänke für jeden gleichermaßen besetzt? Sind die GASAG-Platten auf dem Bürgersteig eigentlich Stolpersteine?

Gerade weil er sich jener Verschränkung von Sprechabsicht und sedimentierter Gewalt nicht verweigert, erreicht Czollek eine ganz eigene Freiheit im Schreiben, die letztlich von möglichen Auswegen handelt. Czollek findet sie in verschütteten Traditionen, in der Aneignung religiöser Mythen, in der Unterwanderung der Leser_innenschaft. Es ist ein Aufbruch, der hier gelingt: Die Möglichkeit des Sprechens.

Max Czollek

Max Czollek, geboren 1987 in Berlin. Studierte dort nach Aufenthalten in Texas und Israel bis 2012 Politikwissenschaften, seitdem promoviert er am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Er ist Teil des Berliner Lyrikzirkels G13, dessen Mitbegründer er 2009 war.

Czolleks Debütband »Druckkammern« erschien im März 2012 im Verlagshaus J. Frank | Berlin. Übersetzungen von Czolleks Gedichten u. a. ins Englische, Portugiesische, Ukrainische, Französische, Holländische.

Seit 2013 ist er Kurator für das Projekt »babelsprech« zur Vernetzung junger deutschsprachiger Lyrik. Einladungen zu diversen Literaturfestivals, u. a. dem Poesiefestival Berlin 2011/2012 und dem Zeitkunst Festival 2011 bis 2013. Im August und September 2013 Internationales Stipendium für Dichter_innen und Übersetzter_innen »Meridian Czernowitz«.


Varvara Polyakova

Varvara Polyakova, geboren 1979 in Moskau, studierte an der Universität für Druckwesen/Fakultät Gestaltung (Moskau). Seit 2011 lebt sie in Berlin, arbeitet als selbständige Grafikdesignerin und Illustratorin. Außerdem beschäftigt sie sich mit freier Grafik und Keramik.

Ihre Illustrationen wurden in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. Sie arbeitet in diversen Techniken, unter anderem Linol- und Holzschnitte, Collagen und Handzeichnungen.

www.palavara.com