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Druckkammern

im nachtbus waren wir perlboote / eingekapselt in den kammern / der allee der kosmonauten / zwei verhärtete fossilien / vor ausgestelltem meer

Das Gedicht, dieser deutsche Wald / in allen wipfeln der störton / der vögel.
Vom Wiesengrund steigt die Ästhetik. / Wird Tradition durch Druckkammern getrieben.

Max Czollek
Frederik Jurk

978-3-940249-52-4
Edition Belletristik
Paperback
2
84

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Das Gedicht, dieser deutsche Wald / in allen wipfeln der störton / der vögel. / Vom Wiesengrund steigt die Ästhetik. / Wird Tradition durch Druckkammern getrieben.
Lyrik ist eine Spalte im Schädel, die distel auf dem hemd / die nicht explodiert. Geht auf Reisen, begegnet überall: sich selbst. In so einem fetten licht / hast du viehwaggons / noch nie gesehen. Alles liegt auf der Hand. Alles war schon immer da.

Max Czollek

Geboren 1987 in Berlin. Studiert dort nach Aufenthalten in Texas und Israel bis 2012 Politikwissenschaften. Er ist Teil des Berliner Lyrikzirkels G13, dessen Mitgründer er 2009 war. Seit 2011 Mitglied des Forums der 13. Einladungen zum Poesiefestival Berlin 2011 sowie dem Zeitkunstfestival 2011 und 2012. Veröffentlichungen auf poetenladen.de, fixpoetry.com, forum-der-13.de in verschiedenen Zeitschriften (u.a. »Belletristik«), dem Festivalband »Zeitkunst« (2011, Verlagshaus J. Frank) und der Anthologie »Ich bin von dem grauen Elend zerfressen« zum 100. Todestag von Georg Heym (Lyrik Edition 2000, 2012)


Frederik Jurk

1982 in Mainz geboren, lebt in Hamburg und studiert Illustration an der HAW Hochschule für Gestaltung.

Seine Arbeiten erschienen unter anderem in der Neuen Zürcher Zeitung, Financial Times Deutschland und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Außerdem veröffentlicht er Bücher und Drucke in der Künstlergruppe Poste Aerienne.

Inspirationsquellen sind klassische Postergestaltung, Tiersendungen, ausländisches Packungsdesign, steinzeitliche Höhlenmalereien, alte Unterhaltungselektronik, hübsche Frauen, alberne Comics und japanischer Videogame-Kitsch.